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DECT und Wireless-LAN

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3. DECT im LAN DECT wird heutzutage vermehrt bei WLANs (Wireless Local Area Networks) eingesetzt. Aufgrund der technischen Gegebenheiten (siehe Abschnitt 2.1.4) können mehrere DECT-Systeme in der gleichen Umgebung operieren, ohne zu interferieren. Derzeitige DECT-Geräte arbeiten mit 1152 kbit/s unmodifizierte Datenrate, was wiederum etwa 552 kbit/s Nutzrate ergibt. Die Differenz von 600 kbit/s werden für das aufwendige DECT- Protokoll benötigt.   Die Topologie eines solchen DECT-WLANs entspricht einem Stern, wie er auch mit Ethernet realisierbar ist. Ein Zugriffsknoten (Access Point, AP) verwaltet die Stationen, die in seinem Sende- und Empfangsgebiet sind und sich ihm angeschlossen haben.  Es gelten auch dieselben Vor- und Nachteile wie in einem herkömmlichen Stern: -   Die Anfälligkeit des Netzes gegenüber dem Ausfall des Access Points +  Immunität gegen das Ausfallen einer einzelnen Station. Auch ist das Einbinden einer Station sehr einfach. Stellt man eine Station in eine Funkzelle auf, so horcht diese das Medium nach periodisch vom AP gesendeten Beacons (zu deutsch: Leuchtfeuer) ab, welche die zur Gleichschaltung nötigen Informationen beinhalten. Wegen der asynchronen Verwendung des Mediums kann es zu großen zeitlichen Abständen zwischen den Beacons kommen, so daß eine Station, die es eilig hat, bald möglichst ein „Probe_Request –Frame“ aussendet. Ein „Probe_Request –Frame“, ist ein Signal, das den AP der es empfängt dazu veranlaßt, die von der Station benötigten Informationen sofort erneut auszusenden. Dieses Art des Aussenden eines Beacons nennt man „Probe_Response-Frame“.   Es muß beachtet werden, daß die Stationen, beim Ausfall eines Access Points oder wenn der User seinen Arbeitsplatz verlegt (Roaming), ihre Funkzellenangehörigkeit dynamisch bestimmen können.   Verliert eine Station ihren Access Point, so sucht sie das Medium nach weiteren Access Points ab. Findet sie ein Signal so sendet sie ein „Reassociation_Request-Frame“, eine Anfrage auf Wiedereingliederung aus. Sofern ein Access Point dieses „Reassociation_Request-Frame“ empfängt, sendet der AP der Station daraufhin ein „Reassociation_Response-Frame“, das die nötigen Informationen zur Verbindungsaufnahme liefert.   Der Access Point übernimmt dann die Änderungen im Stationsverzeichnis, teilt der Station ihre Adresse zu und im Falle von „normalen Roaming“ benachrichtigt er auch den alten Access Point über den Verbleib der Station.   4. Zusammenfassung DECT bietet die Möglichkeit der Errichtung leistungsfähiger, mikrozellularer, digitaler Mobilfunknetze für hohe Teilnehmerzahlen in breitgefächerten Anwendungs- und Einsatzgebieten. Physikalisch  gesehen,  gibt  es  viele  verschiedene  Systemarchitekturen  –  je  nach  Art  des  Einsatzes,  logisch gesehen jedoch nur genau eine. Die Protokollarchitektur von DECT orientiert sich am ISO/OSI-Modell. Besonderheiten von DECT sind das Trägermultiplexing mittels dem TDMA-Verfahren (Basis-Duplexverfahren ist  die  sogenannte  Zeitlagentrennung  (TDD)),  das  dynamische  Kanalwahlverfahren  und  die  Sprachcodierung mittels ADPCM. Eine besondere Einsatzmöglichkeit für DECT ist die Anbindung schwer zugängiger Bereiche mittels Funkverbindung an das öffentliche Telefonnetz (z.B. Ski-Hütte auf dem Berg). Es lassen sich auch WLANs mittels DECT errichten; dies ist ein Vorteil, wenn es z.B. darum geht, in alten, denkmalgeschützen Gebäuden ein LAN aufzubauen, da man dann keine baulichen Veränderungen vornehmen muß (z.B. für die Verkabelung). 5. Literatur und Quellenangabe 5.1 Bücher B. Walke: „Mobilfunknetze und ihre Protokolle – Band 1“, Teubner, 1998 J. Schiller: „Mobile Communications“,  Addison-Wesley 1999 M. Nemzow: „Implementing Wireless Networks“, McGraw-Hill, 1995 M. Molinari, M. Zekar: „Drahtlose Lokale Netze“, DATACOM, 1994 Fiba Kongresse: „DECT local loop – briefing sessions“
  
Symbian OS: Eine Einführung in die Anwendungsentwicklung
von Ansgar Gerlicher,
Stephan Rupp
Sonstige Artikel:
WMF Sahne-/Honigspender KING
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Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss
Grenzen der Gemeinschaft: Eine Kritik des sozialen Radikalismus (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
 
   
 
     
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