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DECT und Wireless-LAN

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2.1.5.2 Einige Realisierungsmöglichkeiten mittels DECT Private Heim-Feststation:   Sie versorgt den gesamten Bereich des Hauses (sowohl Wohnraum als auch ggf. Garten) und kann eine oder mehrere Mobilstationen unterstützen. Die Heim-Feststation setzt sich aus einem DECT Fixed System (DFS) zur Steuerung des Systems, einer einfachen Datenbank (DB, Database) für die Benutzerverwaltung, einer Interworking Unit (IWU) für den Anschluß an ein externes Netz (z.B. örtliches Telefonnetz) und der schon genannten Feststation zur funktechnischen Versorgung der Mobilstationen zusammen. Drahtlose Nebenstellenanlagen:   Sie eignen sich besonders gut für große private Haushalte oder kleine Unternehmen. Drahtlose Nebenstellenanlagen sind vom Aufbau her zentrale Systeme mit einem DFS an das mehrere FPs angeschlossen werden. Der aktuelle Aufenthaltsbereich der Mobilstationen und Benutzerdaten werden in einer DB gespeichert.   Auch hier wird eine IWU für den Anschluß an ein externes Netz benötigt. Öffentliche Telepoint-Systeme:   Sie werden angeboten, um DECT-Mobilstationen einen Zugang zum öffentlichen Fernsprechnetz über „fremde“ FPs zu geben. Mögliche Einsatzgebiete sind öffentliche Einrichtungen wie Flughäfen oder Stadtzentren. Solche Systeme bestehen aus mehreren FPs, die von einem DFS verwaltet werden. Auch hier werden noch eine Datenbank (VDB) und eine IWU benötigt. Drahtlose lokale Ringe:   Drahtlose lokale Ringe bestehen aus einem Ring, an den ein Terminal Adapter (TA) und alle Endgeräte angeschlossen sind. Der TA stellt über die Funkschnittstelle eine Verbindung zu einem öffentlichen FP dar. Nachbarschafts-Telepoint:   Der Nachbarschafts-Telepoint stellt eine Kombination von öffentlichem Telepoint-Dienst und privater Heim- Feststation dar. In den Privathaushalten ist kein eigener FP vorgesehen. Statt dessen werden die FPs so installiert, daß mehrere Haushalte durch jeweils ein FP versorgt werden. Nebenstellenanlagen mit Ring und zentralem DFS:   Sie bestehen aus einem Backbone-Ring mit mehreren Knotenpunkten. Die Knotenpunkte bestehen aus einer DFS und mehreren an dieser angeschlossenen FPs. Einer der Knotenpunkte beinhaltet das DFS, das für sämtliche am Backbone-Ring angeschlossene Knotenpunkte verantwortlich ist und diese zentral steuert. An diesem DFS befindet sich auch die Heimdatei (HDB, Home Data Base) und die IWU. Nebenstellenanlagen mit Ring und dezentralem DFS:   Sie sind ähnlich wie Systeme mit zentralem DFS aufgebaut. Hier wird jedoch jede Steuereinheit von einem eigenen DFS gesteuert. Weiterhin befindet sich an jedem DFS eine IWU sowie neben der HDB auch eine Besucherdatei (VDB, Visitor Data Base). Sobald ein Teilnehmer das Versorgungsgebiet seines HDB verläßt, werden verschieden Daten dieses Teilnehmers in die VDB des neuen Versorgungsgebietes geschrieben, wodurch der Backbone-Ring entlastet wird. Nebenstellenanlagen mit direktem Anschluß der FPs:   Sie haben dieselbe Struktur wie die dezentrale Nebenstellenanlage, nur daß hier die FPs direkt an die jeweiligen DFS angeschlossen sind, wodurch der Signalisierungsverkehr innerhalb eines Knotenpunktes reduziert wird.
  
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