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DECT und Wireless-LAN

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2.1.2 Einsatzbereiche von DECT-Systemen DECT wurde in erster Linie für den Einsatz in Gebäuden konzipiert – eine Verwendung im Freien ist jedoch   möglich. Heutzutage werden DECT-Systeme hauptsächlich in Bürogebäuden, Kaufhäusern, auf Fabrikgeländen aber auch in privaten Haushalten eingesetzt.   Mit DECT-Systemen lassen sich z.B. in Bürogebäuden komplette Nebenstellenanlagen aufbauen. Neben Gesprächen über den üblichen Amtsanschluß, ermöglicht DECT auch Verbindungen zwischen mobilen Endgeräten. DECT bietet auch die Möglichkeit der Nutzung von ISDN-Diensten.   Netzbetreiber setzen deshalb, in dünn besiedelten Gebieten, DECT-Systeme ein, um die bisher drahtgebundene „Letzte Meile“ (Last Mile) von den Ortsvermittlungen  bis zu den Hausanlagen der Kunden durch eine DECT- Funkstrecke zu ersetzen. Auf DECT-Basis können auch schnurlose Datennetze aufgebaut werden, somit ist es z.B. möglich alte, denkmalgeschützte Gebäude mit einem LAN auszustatten, ohne Kabel verlegen und Dosen setzen zu müssen.   2.1.3 DECT und GSM im Vergleich Die Hauptunterschiede zwischen DECT und GSM sind zum einen der Zellendurchmesser zum anderen die Kapazität des Netzes. Während bei GSM Zellendurchmesser von bis zu 70 km üblich sind, ist bei DECT der Durchmesser einer Zelle auf 300 m (bzw. 50 m innerhalb von Gebäuden, je nach Bausubstanz) beschränkt. Diese begrenzte Reichweite ist jedoch einer der Hauptgründe dafür, daß DECT eine viel höhere Kapazität als GSM besitzt. Die kürzere Reichweite beinhaltet eine geringere Störanfälligkeit, somit können die benutzen Frequenzen näher beieinander liegen, was eine höhere Kapazität bewirkt. So kann DECT z.B. in Hochhäusern seinen Dienst bis zu 10.000 Teilnehmern auf der Fläche eines Quadratkilometers anbieten. 2.1.4 Technische Daten zu DECT Reichweite   30 – 100 m (im Gebäude, je nach Bausubstanz), 3 km (freies Gelände)   Kapazität 120 Duplex-Kanäle Frequenzband 1880 – 1900 MHz Sendeleistung 250 mW Datenrate 1152 kbit/s (gesamt), 552 kbit/s (Nutzdaten) 2.1.5 Realisierungsmöglichkeiten von DECT-Systemen Im Folgenden werden zunächst Abkürzungen erläutert, die im Zusammenhang mit DECT häufig verwendet werden. Anschließend werden einige der gängigsten Realisierungen von DECT-Systemen aufgeführt. Es sind jedoch noch weitere Konfigurationen mittels DECT-Komponenten möglich. 2.1.5.1 Erläuterung gängiger Abkürzungen FP Fixed Part, ist der ortsgebundene Teil eines DECT-Systems. DFS DECT Fixed System, ist für die Steuerung des DECT-Systems zuständig, es kann mehrere FPs verwalten. DB Database, ist die Datenbank, welche die aktuellen Positionen der mobilen Endgeräte und Benutzerdaten speichert. HDB Home-Database, sie  ist die DB für die in der Funkzelle „beheimateten“ Teilnehmer und Geräte VDB Visitor-Databse, sie  ist die DB für die nicht in der Funkzelle „beheimateten“ Teilnehmer und Geräte IWU Interworking Unit, ist für die Kommunikation mit einem externen Netz zuständig. TA Terminal Adapter
  
E-Payment und E-Billing: Elektronische Bezahlsysteme für Mobilfunk und Internet
Siehe auch:
Zahlungssysteme im Internet: Marktüberblick u...
Zahlungssysteme im electronic commerce: ePayment im...
Handbuch E-Money, E-Payment & M-Payment
Sonstige Artikel:
(Garden Fairy Alphabet Coloring Book) By May, Darcy (Author) paperback Published on (09 , 1996)
von Darcy May
 
   
 
     
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